Machbarkeitsanalyse

Die Machbarkeitsanalyse ermöglicht es, die Bauteil- und Prozessmachbarkeit schnell und einfach zu evaluieren. Schon der erste Entwurf einer Bauteilgeometrie sollte auf seine grundsätzliche Prozessfähigkeit für eine spätere Serienfertigung hin überprüft werden, selbst wenn das CAD-Modell noch nicht verrundet ist.

Meist stehen zu diesem Zeitpunkt Fragen danach im Vordergrund, ob das Bauteil sich als Einzel- oder als Doppelteil herstellen lässt, wo genau die Teiletrennung vorzusehen ist und ob die benötigte Werkstofffestigkeit erreichbar ist. Weitere Punkte, die in dieser Phase geklärt werden müssen, sind das spätere Crash-, Festigkeits-, Steifigkeits- bzw. Betriebsfestigkeitsverhalten des Bauteils.

Machbarkeitsanalyse – Beispiel B-Säule Die Machbarkeitsanalyse erlaubt frühzeitige Rückmeldungen zu entscheidenden Qualitätskriterien der Umformung.

Die Machbarkeitsanalyse wird zu einem Zeitpunkt durchgeführt, in dem nur die Bauteilgeometrie zur Verfügung steht, aber noch keine Angaben zum Werkzeug bzw. zum Prozess bekannt sind. Auf Basis der Bauteilgeometrie wird versucht, den Umformprozess so abzubilden, wie er später in der Serienfertigung abläuft. Die Machbarkeitsanalyse ermöglicht es, in kürzester Zeit Problembereiche wie zum Beispiel Risse, unzulässige Ausdünnung und mögliche Falten an einem Bauteil zu erkennen und zu deren Behebung die besten Änderungsvorschläge zu finden.

Eine frühe, zeitnahe, zuverlässige und nachvollziehbare Rückmeldung zur Machbarkeit ist für eine ausgewogene Bauteilkonstruktion entscheidend. Dabei müssen die stetig steigenden Anforderungen an Kosten, Qualität und Zeit berücksichtigt werden. Probleme bei der Herstellung bereits freigegebener Bauteile sind sehr aufwändig zu beheben – sowohl unter Zeit- als auch unter Kostenaspekten. Außerdem bergen späte Ad-hoc-Maßnahmen am Bauteil das Risiko einer sich verschlechternden Bauteileffizienz und einer ungleichmäßigen Qualität der gefertigten Bauteile.

Produktentwickler und Produktingenieure wie auch Methodenplaner und Wirkflächenkonstrukteure erzielen mittels der Machbarkeitsanalyse eine bessere Bauteilgestaltung, eine gesteigerte Anfangsqualität sowie ein zuverlässiges Langzeitverhalten. Die Machbarkeitsanalyse erlaubt es, nicht nur Entwicklungs- und Herstellkosten zu reduzieren, sondern auch die Zeit bis zur Markteinführung zu verkürzen.

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