AutoForm Mitteilung
06. Oktober 2008:
Rückfederungseffekte – Mühlhoff sichert sich mit AutoForm ab
Bei kritischen Bauteilen sichert sich die Mühlhoff Umformtechnik
GmbH mit einer AutoForm-Simulation ab. Aus Erfahrung weiß
Mühlhoff, dass beispielsweise Bauteile mit Rückfederungseffekten
ein unternehmerisches Risiko sowohl in finanzieller als auch in terminlicher
Hinsicht beinhalten. Bei der Dachverstärkung eines Volvo-Modells hat
sich dieses umsichtige Vorgehen einmal mehr bewährt.
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Vergleich der Bauteilgeometrie (rot) mit der Referenzgeometrie
(grün) vor der Rückfederungs kompensation (oben) und nach
erfolgter Rückfederungskompensation (unten). |
Bei diesem Projekt mit Volvo Cars Body Components ging es um ein
Formstanzwerkzeug für ein langes, schmales Bauteil mit deutlichem
Rückfederungseffekt und vorgegebenem Spannkonzept. Für
Mühlhoff bestand kein Zweifel, das kritische Bauteil mit einer
AutoForm-Simulation abzusichern. Das erste Simulationsergebnis ergab
eine unsichere Formstabilität durch geringe Ausstreckung des
Materials. Die Rückfederungsberechnung in AutoForm unter
Berücksichtigung der Spann- und Fixierpunkte zeigte eine
Abweichung zur Sollgeometrie von mehreren Millimetern. Dieser
Aufsprung ließ sich zwar kompensieren, eine stabile
Produktion des Bauteils war damit allerdings noch nicht
gewährleistet. Streugrößen wie z.B. die
Materialstärke wirkten dem entgegen. AutoForm-Sigma
diente in der Folge dazu, den gesamten Prozess unter dem
Einfluss der Fertigungsstreuungen zu betrachten und robust
auszulegen. Denn nur bei einem robusten Prozess führt
die Kompensation der Rückfederung zu einem dauerhaft
maßhaltigen Bauteil. Mit den Erkenntnissen aus der
Sigma-Analyse wurde die Kompensation durchgeführt
und nach vier Kompensationsläufen lag das
Rückfederungsergebnis innerhalb der geforderten Formtoleranz.
Die kompensierten CAD-Daten aus AutoForm gingen an Mühlhoff,
die daraus direkt das Werkzeug frästen.
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Die Lehre zur Überprüfung der Bauteilgeometrie verfügt
über die Spann- und Fixierpunkte, wie sie der Rohbau verlangt.
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Drei Korrekturschleifen konnte Mühlhoff im Tryout einsparen,
was einem Arbeitsaufwand von vier Wochen gleichkam und entsprechende
finanzielle Einsparungen bewirkte. Darüber hinaus vereinfachte
sich die Planung, denn parallel laufende Projekte wurden weniger
beeinträchtigt. Für Mühlhoff ist klar, sich bei
kritischen Bauteilen mit einer AutoForm-Simulation abzusichern.
Diese liefert schnelle und aussagekräftige Informationen,
um effizient zum optimalen Werkzeug zu kommen und das rechnet sich immer.
Pressemitteilung [pdf - 92 KB],
Bild 1,
Bild 2
Kontakt:
Dr. Markus Thomma
Corporate Marketing Director
AutoForm Engineering GmbH
Technoparkstrasse 1
CH-8005 Zürich
Schweiz
Tel |
+41 43 444 6161 |
Fax |
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