AutoForm Mitteilung
16. August 2006:
EuroBLECH 2006 – Rückfederungskompensation mit AutoForm 4.1
Die AutoForm Engineering GmbH, der weltweit führende Anbieter
von Softwarelösungen für die Blechumformung, präsentiert
auf der EuroBLECH 2006 in Hannover (Halle 11, Stand F40) die neue
Version 4.1 der AutoForm-Software mit der Möglichkeit, die
Rückfederung von Blechteilen geometrisch zu kompensieren.
Dr. Waldemar Kubli, CEO von AutoForm, erklärt: „Durch
die gewohnt einfache Benutzerführung, die vollständige
Integration in die existierende Software und die hohe Automatisierung
wird es mit der Version 4.1 erstmals möglich sein, kompensierte
Wirkflächengeometrien standardmäßig für die
Werkzeugkonstruktion bereitzustellen.“
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Vergleich der Bauteilgeometrie (rot) mit
der Referenzgeometrie (grün) vor der
Rückfederungskompensation (oben) und
nach erfolgter Rückfederungskompensation (unten) durch zwei Iterationen
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Mit der Version 4.1 beweist AutoForm erneut seine Innovationskraft
und integriert die geometrische Kompensation der Rückfederung
vollständig in die bestehende Software. Damit kann der Wirkflächenkonstrukteur
unmittelbar auf die Rückfederungsergebnisse der Simulation
zugreifen und die entsprechende Werkzeuggeometrie kompensieren.
Automatisch werden hierbei die Rückfederungswerte des Bauteiles
in der Messlehre oder nach freier Rückfederung auf die Ziehanlage
übertragen. Die Auswahl der zu kompensierenden Regionen erfolgt
automatisch, lässt sich aber jederzeit manuell verändern.
Diese Verknüpfung zwischen Rückfederungsergebnis und Werkzeuggeometrie
und die Definition der Kompensation ist mit wenigen Parametern realisiert.
Die Kompensation der Wirkflächen wird standardmäßig
in umgekehrter Richtung der Rückfederung des Bleches in gleicher
Größe ausgeführt. Die Berechnung der Kompensation
erfolgt mit modernsten Algorithmen in wenigen Minuten und die kompensierte
Werkzeuggeometrie wird automatisch als Ausgangswerkzeug für
die nächste Simulation benutzt. Mit wenigen Optimierungsschleifen
lässt sich somit ein Bauteilstand erzielen, der innerhalb der
geforderten Toleranz liegt. Die dafür notwendige Arbeitszeit
des Wirkflächenkonstrukteurs wird dadurch auf ein Minimum reduziert.
Im Rahmen verschiedener Projekte wird diese Methodik unter Realbedingungen
validiert. Erste Ergebnisse sind viel versprechend und es wurde
mehr als deutlich, dass diese Lösung den Prozess im Werkzeugbau
stark zu verändern und die Herstellkosten zu senken vermag:
Zum einen wird die Anzahl der Korrekturschleifen im Tryout deutlich
reduziert, was unmittelbar die Kosten und die Herstellungszeit eines
Werkzeuges verringert. Zum anderen wird der Werkzeugbau damit aber
auch zusehends in die Lage versetzt, die für den Werkzeugbau
typische Einstückfertigung hinsichtlich Kapazität und
Logistik treffsicherer zu planen und somit einen weiteren Anstieg
an Durchsatz und Produktivität zu erzielen.
„Der Werkzeugbau ist heute mit ständig steigenden Erwartungen
der Kunden konfrontiert. Um im internationalen Wettbewerb zu bestehen,
ist es unerlässlich, seine Prozesse kontinuierlich zu verbessern.
Es ist eine spannende Frage, wem dies am besten und am schnellsten
gelingt“, ergänzt Dr. Waldemar Kubli.
Pressemitteilung [pdf - 75 KB],
Bild
Kontakt:
Dr. Markus Thomma
Director of Marketing
AutoForm Engineering GmbH
Technoparkstrasse 1
CH-8005 Zürich
Schweiz
Tel |
+41 43 444 6161 |
Fax |
+41 43 444 6162 |
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