AutoForm Mitteilung
27. September 2004:
AutoForm stellt AutoForm-DieDesigner V4.0 auf der EuroBLECH vor
AutoForm Engineering präsentiert auf der EuroBLECH 2004 in
Hannover die neue Version 4.0 des AutoForm-DieDesigners, mit dem
neben der Ziehanlage auch die Wirkflächen der Folgeoperationen
in kürzester Zeit erzeugt und das gesamte Fertigungskonzept
analysiert werden kann.
Dr. Waldemar Kubli, CEO von AutoForm, erläutert: „Mit
dem AutoForm-DieDesigner ist man in der Lage, ein komplettes Werkzeugkonzept
in 20 bis 30 Minuten, längstens aber einer Stunde, zu erstellen.
Diese kurzen Zeiten geben dem Bearbeiter die Möglichkeit,
auch eine zweite und dritte Idee auszuprobieren, um zu einer bestmöglichen
Lösung zu kommen. Mit der Version 4.0 des AutoForm-DieDesigners
erhalten die Anwender neu die Möglichkeit nicht nur die Ziehstufe
sondern auch die Folgeoperationen auszulegen.“
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Mit der neuen Version 4.0 von AutoForm-DieDesigner wird das Konzept des 4D-Methodenplans (4D-Process-Layout)
unterstützt, bei dem die Konstruktion der 3D-Wirkflächen eng mit der Prozesssimulation verknüpft ist.
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In der Version 4.0 des AutoForm-DieDesigners hat AutoForm größere
Neuerungen realisiert: Das neue Konzept heißt 4D-Prozess-Layout.
Dieses gestattet die Erzeugung eines Methodenkonzepts einschließlich
der 3D-Wirkflächen für alle Umformoperationen, d.h. auch
für alle Abkant- und Nachschlagoperationen. Zur Analyse des
Fertigungskonzepts werden die 3D-Wirkflächen unmittelbar mit
der Simulation verknüpft und das Verhalten des Blechs während
der Umformung dargestellt. Damit kommt die Zeit sozusagen als vierte
Dimension ins Spiel, womit auch der Name, 4D-Process-Layout, erklärt
ist.
Der Anwender erhält dadurch einen genauen Einblick in den
gesamten Prozess. Er sieht am Bildschirm, Zeitschritt für
Zeitschritt, was passiert und er erhält die dazu passenden
Auswertungen. Das heißt, es wird nicht nur das Tiefziehen
betrachtet, sondern auch alle Folgeoperationen, einschließlich
des Beschnittes. Durch diese komplette Betrachtung ist es am Ende
auch möglich, die Rückfederung der Blechteile genau zu
berechnen. Ein wichtiger Punkt, um die Qualität der Werkzeugkonstruktion
weiter zu verbessern.
Die Arbeitsmethode beim Aufbau der Operationen ist so, dass der
Konstrukteur bei dem fertigen Teil beginnt und sich dann quasi
rückwärts bis zur Platine durcharbeitet. Alle Schritte
sind datenmäßig miteinander verbunden, so dass eine änderung
in einer Operation in den anderen entsprechend automatisch mitgeführt
wird und beim Einlesen eines neuen Bauteilstandes alle Operationen
angepasst werden. Verbunden mit dem einfachen Benutzerinterface
macht das die Arbeit der Anwender einfach und schnell. Am Ende
erhalten sie den Methodenplan, der einen Überblick über
alle Operationen gibt und die Anzahl der nötigen Operationen,
parametrische Wirkflächen in 3D (nutzbar für CAM-Systeme)
sowie die Arbeitsrichtungen beinhaltet.
Die mit dem AutoForm-DieDesigner definierten Umformschritte können
direkt mit den Simulationsmodulen, AutoForm-OneStep und AutoForm-Incremental, überprüft
werden. Nach der Simulation erhält der Nutzer Angaben über
eventuelle Risse, Ausdünnungswerte, Falten, Rückfederung,
Nachlaufkanten, notwendige Ausgangsplatine, usw.
„AutoForm-DieDesigner bildet die Geometrie durch modernste Netztechnologie
ab. Diese Netze sind so genau, um auf ihnen Prototypwerkzeuge zu
fräsen. Export über STL-Schnittstellen und direkte Verarbeitung
in CAM-Systemen (z.B. Tebis) sind möglich. Für Serienwerkzeuge
werden die erzeugten Geometrien zur Weiterverarbeitung über
Direktschnittstellen ins CAD-System rückgeführt“,
fasst Dr. Waldemar Kubli zusammen.
Pressemitteilung [pdf - 82 KB],
Bild
Kontakt:
Dr. Markus Thomma
Director of Marketing
AutoForm Engineering GmbH
Technoparkstrasse 1
CH-8005 Zürich
Schweiz
Tel |
+41 43 444 6161 |
Fax |
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